Die Weiterqualifizierungsmaßnahme zum Handtherapeut/-in DAHTH ist modular aufgebaut und gliedert sich in folgende übergeordnete Teilbereiche.

Fachübergreifende Inhalte

Hier geht es um die theoretischen Grundlagen therapeutischen Arbeitens. Der zukünftige Handtherapeut bekommt einen Einblick und erstes Handwerkszeug für wissenschaftliches Arbeiten, Organisations- und Managementfähigkeiten sowie das Wissen über die Handlungsfähigkeit von kranken und verletzten Menschen in ihrem jeweiligen Lebenskontext.

  • A1

    ICF (International Classification of Functioning, Disabilities and Health)

    Inhalte

    • Philosophie und Grundbegriffe der ICF mit neuem Ansatz rehabilitativen Denkens
    • Das bio-psycho-soziales Gesundheitsmodell
    • Konzepte der ICF
    • Aufbau der Klassifikation
    • Beurteilungsmerkmale
    • Umsetzung der ICF in der medizinischen Rehabilitation
    • praktische Anwendung der ICF (ICF-Checkliste, Core Sets, Einbeziehung von Schweregraden)
    • ICF-basierte Assessmentinstrumente
    • Anwendung der ICF anhand verschiedener Fallbeispiele

    Umfang

    15 Unterrichtseinheiten

    Notwendige Referentenqualifikation

    Rehabilitationswissenschaftler mit Erfahrung in der ICF (oder äquivalente Qualifikation); Sozialwissenschaftler mit fundierten Kenntnissen in Systemtheorien; Ergo- oder Physiotherapeut mit akademischem Abschluss (mind. MSc.)

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Akademische Ausbildung, mindestens Bachelor mit entsprechenden Inhalten. Aufgrund strukturell angelegter Höherqualifikation bleibt die Anrechnung dieser Qualifikation auch nach Beendigung der allgemeinen Äquivalenzregelung Ende 2017 bestehen.

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz folgendes Bestätigungsformular und eine Kopie des Hochschul- Abschlusszeugnisses.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

  • A2

    Evidenzbasierte Praxis

    Inhalte

    Dem zukünftigen Handtherapeuten werden Methoden der Recherche im Internet und medizinischen/therapeutischen Datenbanken näher gebracht. Er lernt Studien und Forschungsergebnisse kritisch zu lesen, zu bewerten und zu verstehen. Weiterhin lernt der Teilnehmer Studiendesigns und Statistik kennen und sowie die derzeitig gültige Evidenz in seine klinische Arbeit zu integrieren.

    Umfang

    40 Unterrichtseinheiten plus 40 Unterrichtseinheiten im Rahmen einer Hausarbeit

    Notwendige Referentenqualifikation

    Rehabilitationswissenschaftler, Ergo-oder Physiotherapeut mit akademischem Abschluss (mind. MSc.) plus Erfahrung in Evidenzbasierter Praxis und Forschungsmethodik

     Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Akademische Ausbildung, mindestens Bachelor mit entsprechenden Inhalten. Aufgrund strukturell angelegter Höherqualifikation bleibt die Anrechnung dieser Qualifikation auch nach Beendigung der allgemeinen Äquivalenzregelung Ende 2017 bestehen.

    Durchlaufene OMT-Weiterbildung nach internationalem Standard mit Inhalt EBP und geforderter Stundenzahl. Diese Regelung endet Ende 2017.

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz folgendes Bestätigungsformular und eine Kopie des Hochschul- Abschlusszeugnisses oder Zertifikates der OMT-Weiterbildung.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

  • A3

    Qualitätsmanagement

    Inhalte

    Der zukünftige Handtherapeut lernt sich in der aktuellen Diskussion um Qualitätsmanagement und -sicherung bewegen zu können sowie die Grundzüge eines modernen Qualitätsmanagements auf die eigene Tätigkeit/Organisation konkret anwenden zu können.

    • Grundlagen zum Verständnis des Qualitätsmanagements (QM)
    • Gesetzliche Grundlagen zum QM im Gesundheitswesen
    • Produkthaftung
    • Aktuelle QM-Modelle
    • Prozessmanagement
    • Dokumentation zur Prozessunterstützung und als Absicherung im Haftungsfalle
    • Planung und Koordination der Unternehmensprozesses einschließlich aller erforderlichen Begleitprozesse

    Umfang

    15 Unterrichtseinheiten

    Notwendige Referentenqualifikation

    • Personalzertifizierter Qualitätsauditor (TÜV-zertifiziert) mit Zulassung für den Bereich Gesundheitswesen (Scope 38)
    • Ergo- oder Physiotherapeut mit Master

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    • Akademische Ausbildung, mindestens Bachelor mit entsprechenden Inhalten
    • Workshop-Reihe 1 des IQH

     

    Aufgrund strukturell angelegter Höherqualifikation bleibt die Anrechnung dieser Qualifikation auch nach Beendigung der allgemeinen Äquivalenzregelung Ende 2017 bestehen.

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz folgendes Bestätigungsformular und eine Kopie des Hochschul- Abschlusszeugnisses oder Zertifikates der Workshop-Reihe 1 des IQH.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

Fachspezifische Inhalte

In diesem Bereich werden vorwiegend Anatomie und Physiologie, Pathologie, typische Heilungsverläufe, aktuelle Behandlungsstrategien, spezifische Besonderheiten sowie neuere Erkenntnisse der Sozialmedizin vermittelt.

  • B1

    Medizinisch-therapeutische Grundlagen

    Inhalte

    Dieses Modul ist eines der wichtigsten und zugleich interessantesten. Sehr erfahrene Handchirurgen und Handtherapeuten vermitteln gesicherte und neue Erkenntnisse zu Anatomie, Physiologie und Pathologie der Hand in Kombination mit den resultierenden Konsequenzen für Operation und Behandlung. Zudem werden die wichtigsten Behandlungsstrategien vorgestellt, teilweise direkt am Patienten.

    Umfang

    60 Unterrichtseinheiten, die sich auf jeweils drei Wochenende aufteilen plus 15 Unterrichtseinheiten im Rahmen einer Hausarbeit

    Notwendige Referentenqualifikation

    Das Modul medizinisch-therapeutische Grundlagen muss zwingend von einem Team von Handchirurgen und Handtherapeuten einer Fachklinik der handchirurgischen Maximalversorgung ausgerichtet werden.

    Für die einzelnen Referenten gilt:

    • 10 Jahre Berufserfahrung in einer Klinik der handchirurgischen Maximalversorgung oder handtherapeutischen Schwerpunktpraxis
    • Beruflichen Werdegang aus dem Vorträge und Veröffentlichungen hervorgehen
    • Nachweis über eine Fortbildung zum Thema Methodik und Didaktik

    (2 von den 3 letztgenannten müssen erfüllt sein)

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Fünf Jahre vollzeitige Tätigkeit in einer handchirurgischen oder rheumaorthopädischen klinischen Fachabteilung oder handtherapeutischer Schwerpunktpraxis DAHTH. Diese Übergangsregelung endet Ende 2017.

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz folgendes Bestätigungsformular.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

  • B2

    Hospitation bei Operationen

    Inhalte

    Der zukünftige Handtherapeut muss mindestens bei drei Operationen an der Hand hospitieren. Er sollte Gelegenheit haben, mit Operateur und Anästhesist fachliche Fragen klären zu können. Bitte beachten: Die lediglich videogestützte Teilnahme an Operationen ohne eigene Präsenz im Operationssaal wird von der DAHTH e. V. nicht anerkannt.

    Es sollten Operationen aus folgenden Bereichen sein

    • Frakturen des Unterarms und der Finger
    • periphere Nervenläsionen mit mikrochirurgischen Nähten oder Plexusoperationen
    • Beugesehnen– und Strecksehnennähte
    • partielle Aponeurektomie bei Dupuytren’scher Kontraktur
    • rheumatologisch-chirurgische Eingriffe (Synovialektomie / Strecksehnenrezentrierung / Fingerendoprothetik)
    • Korrektur Operationen wie beispielsweise Radiuskorrekturosteotomie / Teno- Arthrolyse / motorische Ersatz OP
    • Replantationen

    Umfang

    15 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten

    Notwendige Referentenqualifikation

    Handchirurg

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Nachweis der Teilnahme an Operationen in der Vergangenheit.

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz folgendes Bestätigungsformular. Benutzen bitte pro OP ein separates Formular.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Jeder kann den Kontakt zu Handchirurgen in seiner Nähe suchen.

  • B3

    Assessmentverfahren

    Inhalte

    In diesem Modul werden dem zukünftigen Handtherapeuten neue und anerkannte klinische und standardisierte Tests, Fragebögen und Messinstrumente zur Evaluation und Dokumentation von Behandlungsergebnissen, basierend auf den verschiedenen Ebenen der ICF, vermittelt.

    • Bedeutung der Evaluation in Bezug auf evidenzbasierte Medizin
    • Kriterien der Evaluation (Objektivität, Reliabilität, Validität)
    • Durchführung einer fundierten Befunderhebung nach aktuellem Stand der Erkenntnisse mit entsprechenden Messgeräten und Normwerten
    • Definition der Therapieziele nach SMART und Qualitätssicherung als Grundlage für den Behandlungsplan

    Umfang

    30 Unterrichtseinheiten plus 15 Unterrichtseinheiten im Rahmen einer Hausarbeit

    Notwendige Referentenqualifikation

    • Ergo- oder Physiotherapeut mit erweiterten Kenntnissen im Bereich Assessments
    • Beruflicher Werdegang, aus dem Vorträge und Veröffentlichungen hervorgehen
    • Mindestens fünfjährige Behandlungserfahrung in der Handtherapie

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Aufgrund der Neuartigkeit der Konzeption dieses Moduls, vor allem in Hinblick auf die ICF und angrenzende Konzepte ist leider keine Äquivalenzqualifikation anrechenbar.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

  • B4

    Psychologische Faktoren

    Inhalte

    Dieses Modul beschäftigt sich mit psychologischen Faktoren bei akuten und chronischen Handerkrankungen.

    • Individuelle Krankheitsverarbeitung
    • Traumafolgestörungen und deren Auswirkungen auf das Körperbild als psychologische Begleiteffekte von Handfunktionsstörungen
    • Neuropsychologische Grundlagen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Schmerzen
    • Der schwierige Patient

    Umfang

    15 Unterrichtseinheiten

    Notwendige Referentenqualifikation

    Psychologe/-in mit Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit komplexen Handverletzungen/-erkrankungen

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Aufgrund der Einzigartigkeit der Konzeption dieses Moduls mit Bezug zur Handtherapie ist leider keine Äquivalenzqualifikation anrechenbar.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.
    Diakonisches Institut für Soziale Berufe Dornstadt

  • B5

    Schmerz

    Inhalte

    Der Schmerz spielt im handtherapeutischen Rehabilitationsverlauf immer wieder eine zentrale Rolle. In diesem Modul erhält der angehende Handtherapeut neueste Erkenntnisse aus der Schmerz- und Rehabilitationsforschung (Schmerzphysiologie, Schmerzbehandlung) sowie über die Bedeutung von Schmerzen in der Handrehabilitation.

    Umfang

    15 Unterrichtseinheiten

    Notwendige Referentenqualifikation

    • Physiotherapeut mind. MSc. und OMT- Qualifikation
    • Mitgliedschaft in der IASP
    • In der Handtherapie erfahrener Therapeut mit besonderer Kenntnissen und Erfahrung zum Thema Schmerzen

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Kurse „Schmerzen verstehen“ der NOI- Gruppe

    Level 2b der Ausbildung zum Manualtherapeut nach Maitland

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz eine Kopie der Teilnahmebescheinigung des Kurses „Schmerzen verstehen“ oder eine Kopie des Zertifikates des Manualtherapeuten nach Maitland (Level 2b).

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

Fachpraktische Inhalte

In diesem Bereich finden sich die meisten der bisher bekannten Fortbildungsangebote. Es geht hier um das Erlernen und Anwenden konkreter Behandlungstechniken.

  • C1

    Schienenbau

    Inhalte

    Der Absolvent lernt die Grundprinzipien der statischen, statisch – progressiven und dynamischen Schienenversorgung. Der Teilnehmer soll die wichtigsten Schienen korrekt am Patienten herstellen und gezielte Schienenkontrollen mit der entsprechenden Dokumentation ausführen können. Außerdem soll er in der Lage sein, das gelernte Wissen auf spezielle Indikationen übertragen und somit spezielle Problematiken eines Patienten adäquat versorgen zu können.

    Umfang

    60 Unterrichtseinheiten, die sich auf jeweils drei Wochenende aufteilen

    Notwendige Referentenqualifikation

    • 10 Jahre Berufserfahrung in einer Schwerpunktklinik oder handtherapeutischen Schwerpunktpraxis
    • Beruflichen Werdegang aus dem Vorträge und Veröffentlichungen hervorgehen
    • Bescheinigung bezüglich der Durchführung von Schienenkursen durch Kollegen, bevor die DAHTH-Ausbildung begonnen hat (z. B. Kurse in Schulen, Kurse für Firmen)
    • Nachweis über eine Fortbildung zum Thema Methodik und Didaktik

     

    (2 von 3 der letztgenannten müssen erfüllt sein)

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    • Variante 1: der Kursteil I und II (Statische und dynamische Schienen) kann anerkannt werden, wenn in der Vergangenheit absolvierte Kurse jeweils 2o UE dauerten und die Referentenqualifikation vergleichbar waren.
    • Variante 2: fünf-jährige Tätigkeit in einer handchirurgischen oder rheumaorthopädischen klinischen Fachabteilung oder in einer Praxis mit dem Schwerpunkt Handtherapie, in der regelmäßig statische und dynamische Handschienen angefertigt und kontrolliert werden/wurden. Hierfür kann der statische- und dynamische Schienenkursteil (Kurs I und II) anerkannt werden. Ein schriftlicher Nachweis vom Praxisinhaber ist hierfür zu erbringen. Diese Regelung endet zum 31.12.2017
    • Der Spezialschienenkurs (Kurs III: Rheuma, Sehnenverletzungen oder Nervenverletzungen: ) ist auf jeden Fall verpflichtend und muss absolviert werden. In diesem letzten Kursteil findet eine Leistungskontrolle (theoretisch und praktisch) über alle drei Kurse statt die erfolgreich absolviert werden muss.
    • Diese Übergangsregelung endet Ende 2017. Ab 2018 müssen alle Schienenkursteile in der richtigen Reihenfolge absolviert werden.
    • Die DAHTH e. V. empfiehlt, den II. Teil (dynamische Schienen) zu wiederholen, wenn die früheren Kurse lange zurückliegen und / oder nicht häufig Schienen gebaut werden.

     

    Bitte nutzen Sie dafür das entsprechende Bestätigungsformular bzw. zusätzlich die Teilnahmebescheinigungen der anderorts absolvierten Kurse (Variante 1)

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen, auf der Website der AG Schienen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

  • C2

    Physikalische Therapie

    Inhalte

    Der Absolvent soll in der Lage sein, Weichteile an Arm und Hand mittels Massagen, Thermo- und Elektrotherapien in ihrer Funktionsfähigkeit zu verbessern. Er lernt die Möglichkeiten und Risiken physikalischer Behandlungstechniken kennen und einschätzen und kann diese korrekt anwenden.

    Umfang

    25 Unterrichtseinheiten

    Notwendige Referentenqualifikation

    Masseur / Physiotherapeut mit spezifischer Unterrichtsqualifikation für Physiotherapieschulen. In Kooperation mit Facharzt für physikalische Therapie u. Rehabilitation.

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Keine Anrechnung schon geleisteter Qualifikation, da ein solches Kursangebot bisher nicht besteht.

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    • Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.
  • C3

    Manuelle Therapie

    Inhalte

    Nach absolviertem Kurs kann der Teilnehmer die wichtigen Strukturen der Gelenke sicher palpieren, manuell untersuchen und die Ergebnisse einem oder mehreren Pathologien/ klinischen Bildern /Schmerzmechanismen zuordnen. Zudem soll er Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen für Untersuchung und Behandlung sowie Risikofaktoren für eine Chronifizierung frühzeitig erkennen und die entsprechenden Maßnahmen einleiten können. Die Fortbildungsveranstaltung basierten auf den in Deutschland anerkannten Konzepten Maitland® , Kaltenborn- Evjent oder Cyriax.

    • Gelenkspezifische Anatomie & Biomechanik
    • Anatomie in vivo
    • Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen
    • Orthopädisch-manuelle Gelenkdiagnostik
    • Diagnostische Struktur-& Bereichsdifferenzierung
    • Erarbeiten klinischer Bilder
    • Manuelle Mobilisation
    • Konservative & postoperative Rehabilitation

    Umfang

    60 Unterrichtseinheiten

    Notwendige Referentenqualifikation

    • Physiotherapeut/-in mit Erfahrung im Bereich der Hand und der oberen Extremität sowie der Wirbelsäule
    • Zusatzqualifikation in diversen Manuellen Techniken
    • OMT 2 / PT- OMT-Qualifikation und Unterrichtsberechtigung im dort vorliegenden Therapiekonzept

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    • Physiotherapeut/-in mit Zertifikat Manuelle Therapie
    • Manualtherapeut/-in Obere Extremitäten® des DEFZ
    • Nachweis früherer Kurse mit Schwerpunkt Handrehabilitation und gleichem oder höherem Zeitrahmen sowie vergleichbarer Referentenqualifikation. Die Qualitätskriterien müssen alle erfüllt und bestätigt werden.

     

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz eine Kopie der Teilnahmebescheinigungen oder eine Kopie des Zertifikates des Manualtherapeuten / Manualtherapeut Obere Extremität des DEFZ

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

    Von den Kursen am DEFZ sind folgende zu belegen: Grundkurs Hand, Aufbaukurs Hand, Grundkurs Ellenbogen, Grundkurs Schulter. Bitte achten Sie darauf, dass die Referentenqualifikationen stimmen!

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    • Physiotherapeut/-in mit Zertifikat Manuelle Therapie
    • Manualtherapeut/-in Obere Extremitäten® des DEFZ
    • Nachweis früherer Kurse mit Schwerpunkt Handrehabilitation und gleichem oder höherem Zeitrahmen sowie vergleichbarer Referentenqualifikation. Die Qualitätskriterien müssen alle erfüllt und bestätigt werden.

     

    Diese Übergangsregelung endet Ende 2017.

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz eine Kopie der Teilnahmebescheinigungen oder eine Kopie des Zertifikates des Manualtherapeuten / Manualtherapeut Obere Extremität des DEFZ

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.

    Von den Kursen am DEFZ sind folgende zu belegen: Grundkurs Hand, Aufbaukurs Hand, Grundkurs Ellenbogen, Grundkurs Schulter. Bitte achten Sie darauf, dass die Referentenqualifikationen stimmen!

  • C4

    Aktive Behandlungsansätze

    Inhalte

    Der Absolvent soll in der Lage sein, wichtige Handlungsfelder und noch bestehende Barrieren der Handlungsfähigkeit seiner Patienten zu erkennen und durch gezielten aktiven Einsatz der oben aufgezählten Medien/Materialien zu verbessern bzw. Kompensationsmöglichkeiten zu erarbeiten sowie seine Patienten mittels Vermittlung verschiedener Techniken zu effektivem Eigentraining anzuleiten.

    Umfang

    25 Unterrichtseinheiten, Hausarbeit

    Notwendige Referentenqualifikation

    • 10 Jahre Berufserfahrung in einer Schwerpunktklinik oder handtherapeutischen Schwerpunktpraxis
    • Beruflicher Werdegang, aus dem Vorträge und Veröffentlichungen hervorgehen
    • Nachweis über eine Fortbildung zum Thema Methodik und Didaktik

    (2 von den 3 letztgenannten müssen erfüllt sein)

    Anerkennung von andernorts geleisteter Qualifikation (Äquivalenz)

    Fünf Jahre vollzeitige Berufserfahrung in einer handchirurgischen Abteilung oder handtherapeutischen Schwerpunktpraxis DAHTH. Diese Übergangsregelung endet Ende 2017.

    Bitte nutzen Sie zum Nachweis der Äquivalenz folgendes Bestätigungsformular

    Aktuelle Kursangebote und Anbieter

    Aktuelle Kursangebote finden Sie unter dem Menüpunkt Veranstaltungen oder direkt beim entsprechenden Fortbildungsveranstalter.